Logo

Celian ist niemals allein. Er wird auf seiner Reise stets entweder von Roland oder Marie begleitet. Ihr spielt jeweils einen der beiden Helden und könnt durch einfaches Drücken der Tab-Taste zwischen ihnen wechseln. The First Templar verfügt sowohl über einen Einzelspieler- als auch über einen Koop- Modus. Wenn Ihr alleine spielt, könnt Ihr zwischen den beiden Charakteren wechseln. Die Steuerung des zweiten Charakters übernimmt dann die KI des Spiels. Ein zweiter Spieler kann jederzeit beitreten und den von der KI gesteuerten Helden übernehmen.


Celian d'Arestide

Sir Celian von Arestide ist ein adeliger Ritter, der anders als viele seiner Brüder in diesen dunklen Zeiten noch wirklich an die Ideale des Rittertums glaubt. Celians Zuhause ist das Schloss von Montségur in Südfrankreich, ein Ort mit einer finsteren und tragischen Vergangenheit, denn dort wurden Hunderte von Menschen von der im Aufkommen befindlichen Inquisition bei lebendigem Leib verbrannt. Sir von Arestide ist nicht nur ein ausgezeichneter Kämpfer, der noch nie ein Duell verloren hat, sondern auch einer der wenigen wirklich gebildeten Ritter seiner Zeit. Er schätzt Loyalität über alles und verfügt über einen starken, unbeugsamen Sinn für Gerechtigkeit. Der Großmeister des Templer-Ordens war sein Leben lang Förderer und Freund für ihn. Keinem anderen bringt er mehr Respekt entgegen. Bei seinen zahllosen Schlachten im Osten kämpfte er an der Seite von Roland, der zu seinem besten Freund wurde, ungeachtet ihres gänzlich unterschiedlichen Temperaments.


Marie d'Ibelin

Marie von Ibelin stammt aus einem bekannten Adelsgeschlecht aus den Kreuzfahrerstaaten. Ihr Großvater war Guido von Ibelin, Leiter der Staatsmacht im Königreich Zypern. Ihre Mutter war eine Sarazenin und ebenfalls von Adel. Marie ist das Kind zweier Welten – Ost und West –, aber es ist ihr nie gelungen, in einer davon ihren Platz zu finden. Sie wurde im Heiligen Land gemäß der Kultur und den Sitten des Ostens aufgezogen und spricht die Sprache der Sarazenen, ist aber dennoch Christin. Wer in einem Land ständigen Konflikts lebt, muss kämpfen und sich verteidigen können, und das wurde ihr schon von Kindesbeinen an beigebracht.


Roland

Roland ist ein altgedientes Mitglied der Tempelritter. Er war ein Waisenkind niederer Herkunft und wurde von grausamen Adoptiveltern aufgezogen. Er hielt sich mit kleinen Schurkereien über Wasser, bis er im Alter von 16 Jahren versuchte, einen Tempelritter zu töten. Während der folgenden Gefängnisstrafe beeindruckte Roland hochrangige Mitglieder des Ordens durch seine unvergleichlichen Kampfkünste. Ungeachtet seines unbotmäßigen Temperaments stieg er schneller auf als jeder andere Ritter und wurde durch mehrere erfolgreiche Feldzüge im Heiligen Land zur lebenden Legende. Sein Name wird in Outremer stets nur geflüstert und niemals laut ausgesprochen, denn schon zu viele sind Zeugen von Rolands Raserei geworden – und keiner konnte je davon berichten. Er ist die wahrhaftige Verkörperung der Redensart, dass Angriff die beste Verteidigung ist.


Wilhelm von Beaujeu

Wilhelm von Beaujeu ist Großmeister der Templer, ein erfahrener Krieger und ein angesehener Mann, ein wahrer Ritter. Für Celian ist der graubärtige Mann zudem eine echte Vaterfigur, der ihn durch seine Karriere beim Templerorden begleitet hat und ihm immer zur Seite stand. Es scheint, als sei Wilhelm von Beaujeu schon seit Ewigkeiten an der Spitze des Ordens. Und doch strotzt er fast schon vor jugendlicher Kraft. Als der König von Frankreich sich gegen die Templer stellt, ist es Wilhelm, der Ordnung ins Chaos bringt. Aber schlummert unter der gutmütigen Oberfläche des Großmeisters doch ein düsteres Geheimnis?